Trapezgewindespindel

Trapezgewinde und Trapezgewinde­spindeln

Zur exakten Übertragung von Kräften und Bewegungen werden Trapezgewinde oder Trapezgewindespindeln verwendet, etwa an Leitspindeln in Spindelpressen oder in Drehmaschinen.

Trapezgewindespindel – Auch als kunden­spezifische Sonder­anfertigung

Betrachtet man Trapezgewindespindeln im Profil, dann weisen sie die Form eines gleichschenkligen Trapezes auf. Die Gewindegänge sind somit dicker als die üblichen Spindeln mit dreieckigem Profil, wodurch größere Steigungsmaße möglich sind. Da Trapezgewindespindeln überwiegend in Bewegung sind und eine große Reibung besitzen, ist die durch die Steigung erzeugte Selbsthemmung von Vorteil.

Wir fertigen Trapezgewinde und Spindeln mit einem Durchmesser von 30 mm bis 100 mm. Die größte Gewindelänge beträgt gewirbelt maximal 2600 mm und geschliffen 500 mm. Eine Steigung ist sowohl rechts als auch links möglich. Kundenspezifische Sonderanfertigungen sind ebenfalls möglich.

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Trapezgewindespindel – Hintergrundwissen

Trapezgewindespindel mit vielen Vorteilen

Ein Trapezgewinde weist die Form eines gleichschenkligen Trapezes auf und verfügt nach ISO-Norm über einen Flankenwinkel von 30 Grad. Die Gewindegänge sind oft dicker als bei dreieckigen Gewinden. Die Aufgabe eines Trapezgewindes ist es, Bewegungen und Kräfte zu übertragen, wobei die dickeren Gewindegänge helfen, auch größere Kräfte zu übertragen. Zudem soll eine Trapezgewindespindel Drehbewegungen in Linearbewegungen umsetzen. Vor allem bei geradlinigen Antrieben wird sie daher gerne eingesetzt.

eingängige und mehrgängige Gewinde

Trapezgewindespindeln sind als eingängige und mehrgängige Gewinde erhältlich und werden nach den entsprechenden DIN-Normen gefertigt. Sie können daher flach oder gerundet sein. Die Länge variiert dabei individuell. Bei der Herstellung von Trapezgewinden kommen spezielle Herstellungsverfahren und dafür ausgelegte Spezialmaschinen zur Anwendung. Beim sogenannten Gewindewirbelverfahren kommt die Technik des unterbrochenen Schnitts beim Fräsen zum Tragen. So entstehen auf der Flankenoberfläche Mikrotaschen, auf denen Schmierstoff gut anhaftet. Dies macht diese Gewinde besonders langlebig.

Trapezgewindespindel als Bewegungsgewinde

Bei einer Trapezgewindespindel handelt es sich um ein Bewegungsgewinde. Da das Gewinde eine recht hohe Reibung aufweist und im Regelgewindebereich selbsthemmend ist, muss sie in der Ruheposition nicht gesondert abgesichert werden. Daher sind die Einsatzmöglichkeiten der Gewindespindel sehr vielfältig. Sie kann für Werkzeugmaschinen, als Hubspindel bei Pressen, bei Handhabungsgeräten und bei Montagebändern genutzt werden. Auch für die Verstellbewegung bei Hebeanlagen und Gabelstaplern werden Trapezgewinde eingesetzt. Die Herstellung von Spezialgewinden nach individuellen Vorgaben ist problemlos möglich.

Fertigungsdaten für Trapezgewinde und Spindeln

Spindel Durchmesser
von 30 mm bis 100 mm

Bemerkung
größte Gewindelänge:

  • gewirbelt bis 2600 mm

  • geschliffen bis 500 mm

Steigung rechts und links